Am Mittwoch, den 22. Juni 2016 hatten Studierende der beiden Vorkurse (Vkb und Vkc) zusammen mit ihren Lehrern die Möglichkeit, das Funkhaus der Deutschen Welle (DW) in Bonn zu besuchen.

Der Besuch erforderte etwas Vorlaufzeit,  nicht zuletzt deswegen, weil bei der DW oft Besuchergruppen empfangen werden.

Die DW ist der Auslandsender Deutschlands, der journalistisch unabhängig ein Bild von Deutschland in die Welt trägt. Dabei werden neben Fernseh- und Hörfunkbeiträgen auch sehr viele Beiträge für das Internet erstellt.

Bei der DW arbeiten Journalisten und MitarbeiterInnen aus 60 Nationen. Gesendet wird in 30 Sprachen - von Albanisch bis Urdu.

Empfangen wurden wir von einer Mitarbeiterin des Besucherservices und einem verantwortlichen Mitarbeiter für das Deutsch-Bildungsprogramm bei der DW.

Das Deutschbildungsangebot wurde uns in einem der vielen Konferenzräume vorgestellt. Es reicht vom Sprachniveau A1 bis zur Niveaustufe C und deckt den Referenzrahmen für Sprachen vollständig ab. Alle Inhalte sind für Unterricht und zum Selbstlernen geeignet - also auch interaktiv.

Neben der Besichtigung von Sende- und Aufnahmeräumen stand die Tonaufnahme für das Deutschlerner-Porträt im Vordergrund. Dazu hatten die Studierenden bereits im Vorfeld im Deutschunterricht Fragebogen beantwortet und ausgefüllt. Die gesprochenen Antworten zu den Fragen von sechs Studierenden wurden dann live im Studio aufgenommen.

Die Studierenden, die vor den Sprechmikros saßen waren ziemlich aufgeregt. Aber dank der geleisteten Vorarbeit waren alle Aufnahmen schnell im „Kasten“. 

Nach kurzweiligen zweieinhalb Stunden, war der Besuch bei der DW beendet. Sowohl für Studierende als auch die begleitenden LehrerInnen waren es sehr anregende Stunden, die viele Infos über die Angebote bei der DW vermittelten, aber auch Anregungen für die weitere Arbeit geben. Bei den MitarbeiterInnen, die uns betreuten, haben wir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Im Anschluss an den Besuch stand noch ein kleiner Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel in Richtung Innenstadt an, wo wir dann in der Nähe des Hofgartens bei Pizza und kühlen Getränken den Tag ausklingen ließen.

Am 6. Juli veranstaltete die ARS mit den Studierenden ein Sommerfest. Angestoßen und organisiert wurde das Fest von der SV. Zahlreiche Studierende halfen beim Auf- und Abbau. Geplant war das Fest eigentlich als Frühlingsfest im April, wurde aber wegen des schlechten Wetters und wegen des Ramadan auf die letzte Schulwoche verschoben. Und wir hatten damit ein glückliches Händchen - das Wetter spielte mit und es gab kein EM-Spiel an diesem Tag.

Angeboten wurden Erfrischungsgetränke, Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill, sowie Fingerfood aus eigener "Produktion". Einen ganz herzlichen Dank an die Griller aus dem Vkb und Vkc, die "Kochtruppe" von Frau Rühmling, die in bewährter Weise aktiv war. Ebenso an Frau Theuerkauf - unsere Hausmeisterin - die sich um kalte und warme Getränke kümmerte.

Speisen und Getränke wurden zu Preisen von 50 Cent bis 1,50 €uro angeboten. Der Erlös von ca. 160 €uro wird für die Flüchtlingshilfe gespendet.

 

Entspannte Musik, zahlreiche Ballspielmöglichkeiten und die kulinarischen Freuden luden zum entspannten Verweilen ein.

Ein Höhepunkt war die Tanzdarbietung der Tanz-AG, die einige Tänze unter großem Applaus der Anwesenden aus ihrem Programm vorführte. Und nicht zuletzt war auch der Auftritt des Singer/Songwriters Basti Schank aus Köln ein ganz besonderes Highlight unseres Sommerfestes.

Alles in allem war es ein gelungenes Fest mit gutem Wetter, viel guter Laune und einem kurzweiligem Programm. Das macht Lust auf mehr. Vielleicht im Herbst?

 

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